Angelika Platens Künstlerporträts lassen eine für die Kunst folgenreiche Zeit, eine Zeit des Aufbruchs, wieder lebendig werden. Entstanden in den späten sechziger und frühen siebziger Jahren, stellen Platens Bilder über 100 Künstler vor, die damals kaum bekannt, heute jedoch berühmt sind.

Inspirieren ließ sich die Fotografin von der Einzig- artigkeit der Künstler und ihrer Werke. Es war ihre ästhetische Absicht, die Künstler in ihrem Kontext zu zeigen, beziehungsweise eine optische Verbindung zwischen Künstler und Werk, Werk und Künstler zu schaffen.

Damit leistete Angelika Platen eine persönliche wie ästhetisch überzeugende Interpretation des damaligen Kunstschaffens, an die sie auch für die aktuelle Szene seit 1997 wieder anknüpft.